Der Sommer in diesem Jahr war sehr heiß. Aber noch heißer war Britta. Trotz ihrer knapp neunzehn Jahre hatte sie schon ein bewegtes Leben hinter sich. Eine richtige Nymphomanin war sie. Sie ging grundsätzlich keinem Schwanz aus dem Wege. Auch hatte sie keine Angst davor, es mit mehreren gleichzeitig zu treiben. Sie konnte die Schwänze nicht mehr zählen, die sie schon in ihrem süßen Blasmund oder zwischen ihren Schenkeln gehabt hatte. Schließlich hatte sie schon ziemlich früh angefangen. Da war der um drei Jahre ältere Nachbarsjunge, den sie damals, mit erst vierzehn Jahren, in der Gartenlaube verführt hatte.
An einem heißen Sommertag fuhr ich wieder einmal mit der S-Bahn nach hause, ein anstrengender Arbeitstag lag hinter mir. Zum Feierabend hatten wir noch den Abschied eines Kollegen gefeiert, zwei Gläser Sekt waren bei der Hitze durch meine Kehle geflossen wie nichts. Beim Einsteigen schon überkam mich das Gefühl der Abscheu, das ich immer hatte, wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren musste: zu viele Leute, zu schlechte Luft. Nach einigen Stationen verspürte ich Erleichterung, wir erreichten die Außenbezirke der Stadt, etliche Leute waren bereits ausgestiegen. Meine Wohnung lag an der Endhaltestelle, was eine 40- minütige Fahrt erforderte. So fing ich an, in einer Zeitung zu lesen, die vorher auf meinem Sitz gelegen hatte. Bald war ich in einen interessanten Artikel versunken und schaltetet meine Sinne für die Außenwelt fast völlig ab. Als ich wieder aufblickte, bemerkte ich, dass sich zwei Mädchen auf die Bank gegenüber gesetzt hatten. (weiterlesen …)
Claudia saß an Ihren Küchentisch und las wie jeden Sonntagmorgen ihre Zeitung. Der Tag war regnerisch und das unfreundliche Wetter war mehr als ein Anlass, den Tag einfach nur zu vergammeln. Also vertiefte sie sich in ihre Zeitung. Als sie die Kontaktanzeigen aufschlug bemerkte sie eine unscheinbare Anzeige am unteren Rand der Annoncen. Sie war sehr klein geschrieben, trotzdem war sie ihr sofort aufgefallen. Sie lautete: ” – laß dich in den Abgrund deiner Seele fallen – ” und war gefolgt von einer Telefonnummer ohne Vorwahl.
Mist! In wenigen Minuten sollte Birgit zu mir kommen, und ich hatte nicht einmal geduscht.
Ich lief durch die Wohnung, um einigermaßen Ordnung zu schaffen. Da klingelte es schon.
Schnell machte ich auf und zog mir noch schnell den Bademantel über. Da stand Birgit schon
in der Tür. (weiterlesen …)
Ich lernte sie kennen, als ich eines Tages in die Disco ging, und sie mir von ein paar Freunden
vorgestellt wurde. Sie sah ganz toll aus, und war etwas hurig angezogen. Wie sich später rausstellte,
liebte sie es, sich aufreizend anzuziehen. Wir tanzten und kamen so ins Gespräch. Sie
erzählte mir, sie käme von München. (weiterlesen …)
Mein Name ist Sandrine und ich bin 25 Jahre alt. Ich bin 1,80 Meter groß und habe blonde
lange Haare, die bis zu meinen Schulterblättern reichen und stechend blaue Augen. Und so
wie mir mein Ex-Lover bestätigte, eine absolut perfekte Figur, die jeden Mann um den
Verstand brachte. Zur Zeit arbeite ich in einer Modelagentur, und trotz alledem fällt es mir
unheimlich schwer, Männerbekanntschaften zu machen. (weiterlesen …)
Margot lässt die gusseiserne Gartentür ins Schloss fallen. Sie hat es eilig. In dreißig Minuten
muss sie in ihrer Firma sein. Die neue Wintermode aus Mailand kommt heute im Lager an.
Beinahe hätte sie verschlafen. Daran ist nur Werner schuld, dieser ewiggeile Bock. Natürlich
hatte sie ihn gestern Abend über sich rübersteigen lassen, sonst hätte sie sein Wimmern die
ganze Nacht ertragen müssen. (weiterlesen …)
Gedämpftes Licht fällt in das Arbeitszimmer. Am Schreibtisch sitzt Werner Kronmeyer vor
seinem Laptop und surft durchs Internet. Auf den Zettel neben sich hat er ein paar Adressen
gekrakelt: (weiterlesen …)
Barbara fröstelte. Sie spürte lediglich, dass sie in einem Raum lag, der mit rötlichem Licht
hell und gleichzeitig gedämpft ausgeleuchtet war.
Sie war sich ihrer ungewöhnlichen Situation zwar bewußt, vermied es aber, diese zu realisieren.
In der Phantasie hatte es ihr großen Spaß gemacht, ja, als Werner ihr all das schilderte,
wurde sie allein vom Zuhören feucht im Schritt. (weiterlesen …)
Es war im letzten Jahr im Urlaub in diesem kleinen Ort auf den Kanarischen Inseln. Es war
Vorsaison und daher sehr ruhig in dieser Bungalowsiedlung. Rings um die große Poollandschaft
waren Bungalows verteilt, und an den Randgebieten teilten sich je 3 Bungalows noch
einen kleinen Pool. Ich hatte auf meiner Terrasse gesessen und bei einem Glas Wein gelesen. (weiterlesen …)
Ich ging an diesem Abend in unsere Stammkneipe. Dort trafen sich eigentlich immer alle Jugendlichen,
mit denen ich rumhing. Nun war ich schon seit zwei Jahren nicht mehr dort gewesen.
Ich traf natürlich viele alte Freunde. Direkt am Eingang stand Silke. Silke war immer
das Nesthäkchen in unserem Bunde. Nun aber war sie zu einem süßen Vollblutweib herangereift.
Sie lächelte mich an und streckte mir zur Begrüßung beide Arme entgegen. (weiterlesen …)
“Kitty, Du solltest wieder ein bisschen was erleben!” Immer, wenn Mark so seltsame Ansagen
macht, endet das in einem kleinen Abenteuer – hm – “Ach ja?” Mark lächelt auf die ihm eigene
seltsam liebevoll zynische Art und zieht die bis jetzt hinter seinem Rücken verborgene
Hand hervor – eine schwarz-samtene Augenbinde baumelt zwischen seinen Fingern. “Mark,
Du weißt…” Natürlich weiß er – was mach ich mir Sorgen? Nichts wird passieren, was ich
nicht will – das Codewort “Mayday” – eine nette Idee eines guten Bekannten – würde seine
Wirkung nicht verfehlen, wenn ich nicht mehr mitspielen will. Wenn ich geknebelt bin? (weiterlesen …)
Schon seit zwei Wochen war sie jetzt auf dieser Insel. Anfangs hatte sie Schwierigkeiten gehabt
sich zu orientieren. Alles war so neu für sie gewesen. Die Leute hier waren alle gutgelaunt,
das Wetter war beständig fabelhaft und die Wirtsleute in ihrer Pension, die direkt am
Strand lag, waren sehr herzlich und offen. (weiterlesen …)
Frank und Thorsten freuten sich. Sie saßen seit Jahren im gleichen Zimmer an gegenüberliegenden
Schreibtischen, hatten demzufolge die gleichen Beschwerden an der Wirbelsäule und
den selben Arzt, der ihnen beiden empfohlen hatte, eine Kur in Anspruch zu nehmen. (weiterlesen …)
Spät abends auf dem Weg nach Hause sah ich zwei Mädchen am Straßenrand stehen und
winken. Als ich anhielt sagten sie mir, sie kämen aus der Disco und hätten den Bus verpasst.
Da ihr Ziel auf meinem Weg lag, lud ich die beiden ein, mitzufahren. Sie hatten wohl viel
getrunken, und plötzlich bat mich die, die auf dem Rücksitz Platz genommen hatte, anzuhalten,
weil sie mal raus wüsste. (weiterlesen …)